11.07.2010

traurige nachrichten: heute wurde ein treues mitglied der gruppe in den vorruhestand geschickt: mein schwarz/lila VW bus! “what a loss”
11 jahre fuhr er mich zu zahlreichen proben und tuckerte uns im dienste der band stets  zuverlässig 43.000 km (!!!) mit hammond, leslie, schlagzeug und michl im gepäck  von gig zu gig. zudem hat er mich täglich in die arbeit gebracht und  für etliche urlaube wurde er als camper umfunktioniert und bereiste halb europa.
der “neue” bandbus steht schon parat und ist bereits erfolgreich getestet. keine angst: black purple wird sich deswegen nicht in “white red” umtaufen... ;-)
so long, obang

20.06.2010

„a strange kind of gig…“ dass an einem auftrittstag bereits um 5.30 uhr (morgens!) der wecker schrillt, kommt wohl so häufig vor wie schnee im juni. grund für unsere frühe abfahrt war die tatsache, dass unser konzert in der jva rottenburg bereits um 13.30 uhr beginnen sollte, so dass ein zeitiger start notwendig erschien. wir haben ja mittlerweile schon an außergewöhnlichen orten gespielt, doch hinter gittern griffen wir bislang noch nie zu unseren instrumenten. gegen 12.00 uhr kamen wir an der jva an und mussten, nachdem sich das berühmte eiserne tor hinter uns schloss, unsere ausweise und handys abgeben. anschließend parkten wir beide pkws an der rückseite eines häftlingstrakts und konnten im kultJVA Rottenburgursaal unser equipment aufbauen und den sound checken (schöner ausdruck, muss ich mir merken…). nach dem mittagsessen (spaghetti bolognese aus dem typischen blech-esstablett) und letzten wichtigen tipps („nie die seife aufheben!!!“) begannen wir unser konzert. knapp zwei stunden lang präsentierten wir unsere purple-show und genossen es, dass die besucher sing- und klatschfreudig spaß hatten. über die anschließenden gespräche und netten worte freuten wir uns ganz besonders. war es dann ein gig wie jeder andere auch? nein, irgendwie nicht. zum einen war es ungewöhnlich, dass alle zuschauer eines unserer konzerte komplett nüchtern blieben, zum andern war es uns natürlich klar, dass nach zwei stunden unbeschwertheit alle besucher wieder in ihre zelle zurück mussten. ein anschließender rundgang ermöglichte es uns einen tieferen blick hinter die „schwedischen gardinen“ zu werfen. dabei erschreckte uns dann doch die tatsache, dass zwei gefangene auf einer fläche von 7qm zusammenleben müssen. besonders beeindruckend empfanden wir das verhältnis von sträflingen und aufsehern, das zwar logischerweise von klaren regeln geprägt war, aber auch durch erkennbaren gegenseitigen respekt hervorstach. ich kann mich an keinen gig erinnern, an dem wir so nachdenklich die spielstätte verlassen haben. also, liebe freunde, gebt eure steuererklärung pünktlich ab und zahlt eure gez-gebühren (…und achtet auf die mindestprofiltiefe eurer reifen… räusper, verlegen kratz…)…
einen riesigen dank an gerhard brüssel dafür, dass er uns in die jva eingeladen hat und uns einen beeindruckenden nachmittag ermöglichte! tom

12.06.2010

am 16. mai diesen jahres verstarb ronnie james dio im alter von nur 67 jahren an den folgen einer krebserkrankung. obwohl er nie offizielles mitglied bei deep purple war, zählt er dennoch aufgrund seiner zusammenarbeit mit ritchie blackmore bei rainbow und roger glover („butterfly ball“) zur großen deep-purple-family. darüber hinaus erlangte er mit „black sabbath“ und „dio“ weltruhm und durfte sich mit seiner wohl einzigartigen stimme zu den größten rocksängern aller zeiten zählen. nach bekanntgabe seines todes beschlossen thommy und ich spontan mit „catch the rainbow“ einen der schönsten seiner songs überhaupt aufzunehmen, wobei wir diesen auf unsere eigene art und weise interpretierten. Ich hoffe euch gefällt unser tribut an ronnie james dio.

wenn ihr übrigens mehr material von uns beiden hören wollt, müsst ihr euch noch ein wenig gedulden. wir nehmen seit herbst letzten jahres eigene songs, aber auch covers auf und planen diese im august auf einer eigenen website vorzustellen. keine angst, wir haben den spaß am live-spielen nicht verloren, aber die studio-arbeit ist eine tolle möglichkeit, sich kreativ ein wenig auszutoben… wir halten euch auf dem laufenden!

soweit von mir, genießt die schönen sommertage! tom

08.05.2010

pan-ne, die; -, -n <franz.> (unfall, schaden, störung [bes. bei fahrzeugen]; squashpalast ffb 2010missgeschick);
glücklicherweise passieren uns pannen eher selten. wir haben es bislang noch zu jedem gig geschafft (was mich bei unserem lilablauen spielmobil wirklich wundert!) und konnten noch jeden gig bestreiten, wenn vor ort etwas unvorhergesehenes passiert ist, auch wenn es sich mal anhäuft (ich denke da mit schmunzeln an unseren gig im schlosskeller wörth, wo nur die existenz eines in seiner ruhe gestörten schlossgeistes all die pannen erklärt… ). bei unserem letzten auftritt im squash-palast in ffb mussten wir sogar mehrfach mit derselben panne kämpfen, die wohl jeder musiker fürchtet. situationsbeschreibung: die letzten sekunden vor showbeginn – jeder sucht den weg durchs dunkle – man bringt sich in startposition – kurzes kratzen der saiten, ob auch der amp funktioniert – blick zu michel, damit man den einsatz nicht verpasst – dann: bühnenlicht an, break – und ………… nichts außer dem schlagzeug! panischer blick richtung amp: lämpchen leuchtet nicht; verwunderter blick zu tscharlie und obang: auch deren lämpchen leuchten nicht – stromausfall! in diesem moment fühlt man sich so, als würde man feststellen, dass man keine hose anhat (habt ihr auch manchmal diesen traum?). dieser stromausfall passierte uns an diesem abend noch häufiger, vor allem immer dann, wenn wir gleichzeitig in die tasten/saiten/felle griffen/hauten/schlugen.
trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb wurden wir vom publikum herzlichst empfangen und genossen die show bis zum letzten ton. seit langem hatten wir wieder mal „demon`s eye“ im programm, das die rockfreunde ffb unbedingt hören wollten. einen dank an roland und alle helfer und organisatoren, die uns bestens versorgten und mit eifer und elan unser equipment schleppten. gegen halb drei wollten wir dann nach ein, zwei abschiedsweißbier bzw. alkoholfreie (für die fahrer – schluchz…) aufbrechen, stellten aber zu unserer verwunderung fest, dass wir nur zu viert waren und thommy fehlte. nach längerer wartezeit und ausführlicher suche fanden wir ihn schließlich am lidl-parkplatz wieder und konnten die heiHaus 111mfahrt antreten.
zwei wochen zuvor waren wir übrigens in karls haus 111 eingekehrt und bewunderten wieder die 847 Gegenstände, die an der decke angebracht waren. leider gab es diesmal keine burger mit pommes und strenger ermahnung… auch an diesem abend passierte mir ein missgeschick: kurz vor showbeginn nahm meine ersatzgitarre einen nicht vor ort reparablen schaden und gleichzeitig stellte ich fest, meine ersatzsaiten vergessen zu haben („da steigt die spannung wie ein luftballon…“). vor einem zweieinhalbstündigen konzert zu wissen, dass ein saitenriss nicht behoben werden kann, ist ungefähr so, als müsste man mit einem rohen ei einen elfer versenken… ansonsten auch hier ein toller abend in gemütlicher atmosphäre, wohin wir gerne zurückkommen.
ich wünsche euch eine pannenfreie zeit und hoffe, dass die bayern pannenfrei das triple machen! tom

30.03.2010

O   beramtlich cooles publikum
L   iebenswürdige betreuung
Y   – sorry, dazu fällt mir leider nichts ein ;-)
M   ächtig böiges lüftchen auf der plattform
P   rofessionelle technik
 I   ntergalaktisch guter leberkäs’
A   rno und herbie – das dreamteam
T   olle stimmung
U   nglaublich singfreudiges publikum
R   ichtig guter ausblick
M   egacooler gig: einer unserer top-4-gigs-ever!!!

tja, lieber arno, leider musst du dich mit der top-4-formulierung zufrieden geben. aber merkst du was: letztes jahr top 5, heuer top 4-… ich würde sagen: bis nächstes jahr, oder…?!?

Black Purple im Rockdomizil 2010zwei wochen später ging es dann wieder ins rockdomizil, wo wir mit dem amberger publikum einen schönen abend verbrachten. vorher genossen wir die fantastische küche und die nette atmosphäre im bistro rossini, das von tscharlies schwester geführt wird. ein echter tipp in amberg…! (jetzt müsste sie mir eigentlich ein bier spendieren… ;-) )
ansonsten freuen wir uns auf die anstehenden shows, wobei wir in diesem jahr auch mal hinter schwedischen gardinen rocken wollen, was mit sicherheit ein interessantes erlebnis werden wird, über das wir noch ausführlich berichten werden. und dann steht auch wieder ein auftritt beim gassenfest der sozialen initiativen auf unserem tourplan, worauf wir uns schon jetzt sehr freuen.
wir wünschen euch einen schönen frühlingseinstieg und hoffen nach diesem langen kalten winter auf baldig ansteigende temperaturen… tom

16.02.2010

Tom @ AFK da ja im februar keine gigs anstehen und wir stets bemüht sind unsere homepage interessant zu halten, haben wir in unseren archiven gestöbert und sind auf ein radio-interview mit dem nürnberger sender afk gestoßen, das im vorfeld eines gigs in nürnberg am 21.1.05 stattfand. wir fanden es deshalb passend für unsere homepage, weil darin einige interessante punkte besprochen werden, wie z.B. die bandgründung, das tribute-konzept, nervosität vor shows, austauschbarkeit von mitgliedern, vergangene highlights und und und. außerdem wurde bei dem interview viel gelacht und gealbert, man merkt, dass thommy und tom viel spaß hatten! hört' mal rein, wir haben's auf drei parts aufgeteilt unter musik! so long, obang

25.01.2010

two days on the road – aus dem fiktiven tagebuch eines banjo-players
11.00: setlists drucken, saiten aufziehen, taschen packen, auto checken (“uuups, ein wenig 5w-40 könnte nicht schaden…”)
12.00: abfahrt
12.08: „hmm, irgendwas riecht hier…“
12.10: „habe ich eigentlich den deckel wieder auf den öleinfüllstutzen geschraubt?“
12.15: treffpunkt mit michel; „nein, hatte ich nicht…! zum glück liegt er noch daneben!“
12.30: treffen am bandraum mit tscharlie und obang; obang: „mei wasser-lamperl hat aufgleicht!“ – sollte mich das nervös machen?
13.15: treffpunkt mit thommy in sinzing
13.20: erschreckende erkenntnis: „die nächsten 380 km fahre ich jetzt mit 110 km/h hinter diesem lila bus her!“ zum glück verkürzen verschiedene cds die fahrtzeit („otto kohl fühlt sich wohl am nordpol ohne atomstrom!“)
17.30: ankunft in rüdesheim; ausladen, aufbauen und schwitzen
18.10: equipment steht, aber übles störgeräusch, das meine pickups einfangen; soundtechniker: „das sind die hochspannungsleitungen der angrenzenden bahnstrecke!“
18.15: „wäre doch gelacht, wenn ich dieses kleine problemchen nicht irgendwie lösen könnte!“
18.45: „ooops, dieses problemchen lässt sich doch nicht lösen, dann brauche ich jetzt plan b…“
18.46: „…der wäre: trink zwei schmackhafte bierchen, dann ist dir das störgeräusch egal!“
19.15: plan b hat funktioniert!
19.30: beziehen der zimmer; diesmal leider nicht zimmer 2 (vgl. newseintrag januar 2008)…
20.00: abendessen; „hmm, wer wohl gewinnt: die al-dente-nudeln oder meine plomben?“
20.15: „zum glück letztere!“
20.45: auf dem zimmer, finger warmspielen, „forrest gump“ schauen (cooler soundtrack!)
21.00: knapp einem spontanen ohnmachtsanfall entgangen, da mein an dieser stelle nicht genannter zimmergenosse extremste gase verbreitet.
22.20: umziehen, andere bp-musiker finden, „urination call“
22.30: bp-show startet
23.30: “ob thommy wohl spontan auf „low life in high places“ einsteigt?”
23.31: thommy: „maamaaaa, tell your children not to go…” – geil!
23.35: merklich angetrunkener gast nähert sich meinem mikro, nimmt es an sich und beginnt (während „mistreated“!) sportergebnisse durchzugeben.
23.36: hysterischer lachanfall meinerseits wegen dieser bizarren situation
00.45: erneuter gasalarm, der mir die tränen in die augen treibt; kurze verbale auseinandersetzung mit mutmaßlichem verursacher während „smoke on the water“
01.00: bp-show endet; gespräche mit den fans
01.15: erfrischende dusche am zimmer
01.30: abbauen und in die autos schlichten
02.30: feierabend! „anja, krieg’ ich noch so ein schmackhaftes helles?“
03.30: entscheidung nötig: in die falle oder ab ins
gnoom mit thommy, michel und obang?
03.35: vernunft siegt über verlangen…
03.50: wie geht das, dass ich mit meinen 1,75 zu groß für das bett bin?!?
03.51: schnarch…
08.30: handy-wecker läutet („ich muss unbedingt den klingelton ändern…“)
08.35: morgendliche waschungen werden vollzogen
09.00: bin der einzigste von uns beim frühstück. was für eine ruhe. ich sollte wirklich mit dem angeln anfangen…
09.05: gespräch mit irischem ehepaar: „no, i don’t besitz an original bavarian lederhose and weißwürscht ess ich auch relatively seldom!!!“ – definiert die ganze welt uns bayern eigentlich nur über diese beiden punkte?
09.30: thommy, michel, tscharlie und obang trödeln nacheinander ein; ihr vornächtlicher getränkekonsum lässt sich jeweils gut an der fülle des frühstückstellers erkennen.
10.45: abfahrt
10.46: wiederholte erschreckende erkenntnis: „die nächsten 380 km fahre ich jetzt mit 110 km/h hinter diesem lila Bus her!“
15.30: ankunft am bandraum, ausladen, verabschieden, heimrauschen…ein dank an hajo und sein team! tom

13.01.2010

am samstag spielten wir wieder beim „trödler“ in habach. trotz aller warnungen vor der schneefront „daisy“ wagten wir uns ins winterliche oberbayern und traten nun bereits zum dritten mal in seinem coolen club auf. wie immer empfing, betreute und versorgte reiner uns aufs herzlichste, so dass wir nach einer langen nacht zur frühen morgenstunde die altbekannte wanderung ins bauernhaus seiner freundin unternahmen, wo wir uns für die nacht einquartieren durften. bei einem ausführlichen frühstück, das wirklich einen eintrag ins buch der rekorde verdient hätte, unterhielt uns unser neuzugang tscharlie mit so mancher anekdote („ihr werdet`s es net glaub`n…“) , allen voran dem bericht über den wohl unromantischten heiratsantrag dieser welt. zur späten mittagsstunde wurden wir wieder zu unseren autos gefahren (sieben personen in einem kleinen pkw? black purple macht`s möglich!) und brachen wieder nach hause auf. danke, reiner und die mir namentlich unbekannte freundin, bis nächstes jahr! tom

31.12.2009

Tom Geigenberger @ Kofferfabrik 2009mit einem schönen konzert in der fürther kofferfabrik ließen wir das jahr 2009 musikalisch ausklingen. wurden wir bei unserem letzten auftritt in diesem club schwer von der hitze geplagt, herrschten diesmal eher angenehme temperaturen, wenn wir auch beim ausladen in unerwartet tiefen pfützen knöcheltief versanken. obwohl thommy an diesem abend von einer erkältung geplagt war, ließ er es sich auch diesmal dennoch nicht nehmen, „child in time“ im zugabenblock zu singen. ein dank an das sympathische publikum, das von anfang an sangesfreudig mit dabei war! thanx to matze für den sound und udo für die freundliche umsorgung und die schnitzelparade!
so blicken wir schon ins neue jahr und freuen uns auch da auf einige anstehende shows, die uns z.B. wieder ins winterliche habach oder an den schönen rhein zurückführen werden. leider mussten wir mehrere open-air-angebote aufgrund von terminüberschneidungen absagen, darunter auch das vertraute festival in senden mit „barock“. schade…
wir wünschen euch allen einen guten rutsch ins neue jahr, das euch viel spaß und freude bringen soll. und wenn´s mal nicht so läuft wie erhofft, dann denkt an glenn freys motivierende worte: „take it eaaaaaaasyyyy…!“! tom

22.12.2009

würde man rückblickend unsere 151 gigs mit bestimmten superlativen in verbindung setzen, so könnte man so manchen zusammenhang feststellen: „größter gig“ – expo 2000. „kleinster gig“ – schäm, wird nicht verraten…; „höchster gig“ – olympiaturm münchen; „tiefster gig“ – felsenkeller schwandorf; „kleinste Bühne“ – strohhalm erlangen; „größte bühne“: bürgerhaus senden; „heißester gig“ – k4 nürnberg etc. auch am vergangenen samstag konnten wir diese reihe ergänzen und zwar was den „kältesten gig“ anging. ca. 15°c unter dem nullpunkt, das war absoluter rekord, und wenn wir zumindest während des gigs nicht frieren mussten, so spürten wir die klirrende kälte doch zumindest beim ein- und ausladen. selbst einer unserer pkws weigerte sich nachts anzuspringen und ließ sich erst nach zahlreichen startversuchen und liebevollem zureden („verda**** sch***kiste, spring an!!!!!“) aktivieren. jedoch ließen wir uns durch diese widrigen umstände nicht aufhalten und genossen unseren gig im k.i.s.h., wohin wir nach zwei jahren wieder zurückkehrten und mit dem tollen publikum einen rockigen vorweihnachtlichen abend verbrachten. dabei wurden wir von andi und seinem sympathischen team wieder herzlich empfangen und umsorgt, vielen dank an dieser stelle! auch diese show eröffneten wir wieder mit „burn“ und „stormbringer“, wobei sich die gitarre bei der ersten nummer aus unerklärlichen gründen übelst verstimmt hat. ein ehrliches sorry an dieser stelle an alle disharmoniegeschädigten hörorgane und deren träger!
mein persönlicher höhepunkt an diesem abend war unsere letzte nummer „when a blind man cries“, bei der unser ehemaliger bassist wolfgang noch einmal die bühne betrat und seinen lieblingssong mit uns spielte.
auch wenn wir unsere touraktivitäten in diesem jahr noch nicht beendet haben, wollen wir es dennoch nicht versäumen, euch allen ein friedliches und harmonisches weihnachtsfest zu wünschen. ganz besonders wollen wir unseren partnern, frauen und auch kindern danken, dass sie uns am wochenende immer ziehen lassen, wenn wir einen auf provinzrockstar machen…
feliz navidad amigos! tom

25.11.2009

nach der tollen stimmung bei unserem diesjährigen gig am bürgerfest haben wir uns natürlich umso mehr auf den novembertermin in der alten mälzerei gefreut. dabei machten wir uns natürlich neben allen organisatorischen dingen wie presse oder plakatierung besonders gedanken zu unserer setlist, da wir natürlich in unserer heimatstadt ein ausgewogenes verhältnis zwischen hits und schmankerl bieten wollen. und so eröffneten wir diesmal unser set mit „burn“ und gingen danach über zu „stormbringer“, was alle mark-II-die hard-fans verzeihen mögen. außerdem holten wir „ted the mechanic“, „gettin’ tighter“ und „wasted sunsets“ wieder zurück an bord, was uns bei einer begrenzten spielzeit natürlich Tscharlie Fuchsdazu zwang, einige der klassiker wegzulassen. aber welche? derartige entscheidungen können nur auf der basis wahrer demokratischer abstimmung gefällt werden und so wurden zu unserer verwunderung „child in time“ und „smoke on the water“ dazu auserkoren, diesmal nicht dabei zu sein. wer hätte das gedacht…  dass die mälze am freitag abend, an dem übrigens unser 150. gig anstand,  mit knapp 200 besuchern dann doch so gut gefüllt war, hat uns natürlich extrem gefreut. und so eröffneten „double U“ um 20.45 uhr den musikalischen abend und präsentierten einen querschnitt durch die klassiker der rockmusik. als wir gegen 22.00 uhr zu unserem april-intro die bühne betraten, gab es das eine oder andere verwunderte gesicht bzgl. unseres bassisten: nanu, bart abrasiert? brille vergessen? um 10 cm geschrumpft? alles falsch! am freitag präsentierten wir zum ersten mal unseren neuen bassisten tscharlie fuchs, der den regensburgern natürlich durch bands wie „snakehunter“, „michael jackts net“ oder die zusammenarbeit mit micky moody (ex-whitesnake) bekannt ist. wolfgang hauer hat uns nach 13 jahren mitgliedschaft verlassen, wir wünschen ihm natürlich weiterhin alles gute!
nach gut zweieinhalb stunden war dann die show vorbei, wobei wir natürlich trotz aller demokratischen vorentscheidungen an „smoke“ nicht vorbeigekommen sind. ein toller abend mit einem tollen regensburger publikum! danke an dieser stelle an alex bolland für die organisation, „double you“ für ihren tollen auftritt, gig für die lightshow, toni buchner für den top sound, dem team der mälze für das umfangreiche catering und die unglaublich geduldige betreuung (3.30 uhr morgens, backstagerau: ober: „ich will euch wirklich nicht hetzen, aber ich fange schon mal langsam an, das dreckige geschirr wegzubringen, ihr könnt ja noch in ruhe ein bier oder kaffee trinken und mir dann sagen, wann ihr gehen wollt…“) und last but not least unserem milan, der wieder mal mit vollstem einsatz dafür sorgte, dass kein essen, bierchen oder zigarettchen übrig blieb… tom

07.10.2009

leider müssen wir euch heute mitteilen, daß das konzert am 17.10.09 in der jurahalle nicht stattfindet - der veranstalter tom pawlik hat´s völlig versiebt - sorry! wir nutzen die zeit, um die setlist wieder mal etwas umzustrukturieren und freuen uns auf den “regensburg-home-gig” am 20.11.09 in der mälze! -> übrigens: support ist gefixt: double you! cheers, obang

20.07.2009

die letzte show unserer sommertour 2009 fand vergangenen samstag in der surarena in surheim bei freilassing statt. beim www.monsters-of-cover-rock.de durften wir den abend eröffnen und spielten ein einstündiges purple-best-of-set, bevor die jungs von „gunz’n roses“ mit ihrer tollen gnr-show begeisterten und schließlich die ac/dc-coverband „gimme a bullet“ den abend vollendete. ein top organisiertes festival, bei dem wir wieder mal feststellen durften, welch’ umkomplizierte und sympathische bands dieses land bespielen. gerade mit den jungs von „gnr“ hatten wir eine menge spaß. und was sind dann backstage themen zwischen den provinz-rockstars? etwa groupies oder mädels? hmm, gar nicht mal so weit weg, nur ging es um die freuden und sorgen mit den eigenen töchtern (nächtliches aufstehen, bauch- oder rückenlage beim schlafen, etc.). „axl“, war ein echt interessantes gespräch, grüß mir doch deine katherina! nach dem verklingen der letzten kanonenschläge von „for those about to rock“ ging es dann per pedes in unser hotel, das aber relativ nah lag und schnell zu erreichen war. leider nimmt die sakral ländliche tradition auf schlafbedürftige musiker keine rücksicht, so dass um 6.00 uhr (morgens!!!) die benachbarten kirchenglocken vollgas gaben und ein frühes frühstück erwirkten (gähn). ein schönes festival, danke an christian und seine crew für die nette betreuung. und last but not least: gruß an den mir namentlich unbekannten mischer, dessen zitat ich gerne als satz des tages stehen lassen will: „könnt ihr zum soundcheck vielleicht eine ruhige nummer spielen, damit mir die ohren nicht so weh tun?“ bis nach der sommerpause, tom

12.07.2009

da wir den großteil unserer konzerte fernab unserer heimatBürgerfest Regensburg 2009 absolvieren, ist es natürlich eines der highlights des jahres in regensburg aufzutreten. gerade das bürgerfest bietet dabei eine hervorragende möglichkeit an besonderen plätzen zu spielen, so wie vor zwei wochen auf der jahninsel. wo hat man schon den blick auf steinerne brücke und altstadt gleichzeitig? auch michels knie war wieder soweit genesen, dass wir an diesem tag auftreten konnten. und so erlebten wir einen tollen abend mit einem fantastischen regensburger publikum, das uns frenetisch durch die songs begleitete! leider musste pünktlich um 22.15 uhr schluss sein. vielen dank an all die tollen regensburger fans, wir freuen uns schon auf die mälze-show im november! und danke an das professionelle und liebenswerte team der stadtmaus!
eine woche später ging es dann wieder nach sachsen, genauer gesagt nach netzschkau, einem örtchen zu füßen der berühmten göltzschtalbrücke-brücke, die beeindruckend das gleichnamige tal überspannt. als wir am festivalgelände ankamen, spielte noch „get stoned“, eine hervorragende stones-coverband aus berlin, so dass wir genug zeit hatten, das equipment auszuladen und uns in der backstage-area auszubreiten. nach den letzten takten von „jumpin’ jack flash“ konnten wir die bühne entern und präsentierten einen eineinhalbstündigen querschnitt durch das musikalische schaffen deep purples. nach abbau und einladen verließen uns michel und wolfgang richtung weiden, während der rest von uns noch auf dem gelände blieb, um der hervorragenden rMichael Hessammstein-coverband „r-members-club“ zu lauschen. da wir zu diesem zeitpunkt noch keine hotelschlüssel hatten, machte ich mich auf und versuchte unsere unterkunft zu finden, wobei sich dies als extrem schwierig erwies, da mein sonst so zuverlässiges navi mir ca. 40 reichenbachs anbot, keines davon jedoch in sachsen lag. zum glück siegte instinkt (schnüffel) über technik („die fahrtdauer nach reichenbach beträgt sieben stunden und 38 Minuten…“), so dass ich zum glück noch den nachtportier antraf, der mich bat, den jungs von rammstein den code zum nachttresor mitzuteilen, in dem sie ihre schlüssel finden würden. auch dies stellte sich an diesem abend als etwas komplizierter heraus, da die herren dieser musikgruppe kaum deutsch sprachen, da sie tschechischer herkunft waren und unsere konversation etwas schleppend verlief. (hilfsbereiter banjo-spieler: „hier ist euer code für den nachttresor!“ - tiefe stimme: „skerietsch szigorich frmagatoff!“ – verwirrter banjo-spieler: „äh…do you speak english?“ – tiefe stimme, finsterer blick: „a lieeetel biiitt! wot du ju want fromm mi?“ – etwas eingeschüchterter banjo-spieler: „you have to enter this code in the nightsafe that his hidden behind an signboard of an bicycle company left to the main entrance. please don’t forget to finish the entry of your pincode with the raute-taste!” pause, dann etwas ärgerliche tiefe stimme: „no, we dount wont tu bei eni drags!!!” – resignierter banjo-spieler: „oh this looks like a longer conversation…”). als wir dann später zu unserem hotel kamen, trafen wir wieder auf die jungs, die erwartungsgemäß meinen hinweis mit der raute-taste wohl doch nicht verstanden und somit mehrfach den pincode falsch eingegeben hatten, so dass der nachttresor sich erstmal für einige zeit ausschaltete. lag es an unserem willen zur völkerverständigung („no, we don’t want to sell drugs, we just wanna help you!!!“) oder an den drohungen des zähnefletschenden sängers („wieer kohmen in unseree zieemer, eggal ob mieet schlüsel oddder onne!“), irgendwann gab der nachttresor nach, so dass wir alle in unsere betten gelangten… ein schönes festival, unser dank geht wieder mal an die vogtland kultur gmbh, dass sie uns so mütterlich umsorgt hat … und dafür, dass wir uns die garderobe mit den vertreterinnen der „textilpräsentationsgruppe“ teilen mussten… tom

25.06.2009

zu unserer freude können wir mitteilen, dass sich michels verletzung soweit gebessert hat, dass wir am sonntag beim bürgerfest auftreten können. wir freuen uns schon riesig auf euch! tom

22.06.2009

hätte mir letztes jahr jemand prophezeit, wir würden ohne eine einzige probe mit einem fremden drummer bei einem festival vor 800 leuten auftreten, hätte ich ihn schlicht für verrückt erklärt. dass wir nun doch in eine solche situation kamen, ließ uns wohl alle etwas angespannt nach senden reisen, auch wenn wir wussten, dass uns mit bernd herrmann von den söhnen mannheims ein echter profi erwartete. docTom Thommy und Bernd Herrmann, Senden 2009h schon die anreise hatte seine tücken, da wir in zwei staus gerieten und schließlich obangs tankschloss sich nur mit äußerster tücke öffnen (obang, du bist der wahre macgyver!!!), anschließend sich allerdings nicht mehr schließen ließ, so dass nur gaffer-tape die weiterfahrt ohne überschwappenden tankinhalt sicherstellte. mit 45minütiger verspätung bauten wir sofort unser equipment auf und konnten beim anschließenden soundcheck ein paar songs gemeinsam kurz anspielen, bevor wir die bühne schon wieder verlassen mussten. gegen 19.30 uhr begannen wir dann unser set, wobei die anspannung von song zu song nachließ, da sich bernd als äußerst songkundig und echter crack am drumset erwies. wenn auch die schlüsse hier und da etwas haperten oder wir bei lazy doch etwas andere tempi (hetz, schnauf…) gewöhnt waren, hatten wir viel spaß bei der sache. auch persönlich erwies sich unser prominenter aushilfstrommler als sehr humorvoll und sympathisch und zeigte nicht die geringste spur von überheblichkeit. bernd, danke, dass du eingesprungen bist, ich hoffe, wir sehen uns mal wieder!
unser michel musste währenddessen zuhause bleiben und sein bein kurieren. er befindet sich auf dem weg der besserung, wobei allerdings noch nicht sicher ist, ob wir am bürgerfest in regensburg auftreten können. wir werden euch aber in den nächsten tagen am laufenden halten. tom

16.06.2009

leider müssen wir euch mitteilen, dass sich unser drummer michel sein rechtes bein schwer verletzt hat, so dass er vorerst nicht spielen kann. da bereits am kommenden samstag das festival in senden auf dem programm steht und wir im letzten jahr eine rückkehr versprachen, werden wir mit bernd herrmann, dem drummer der söhne mannheims, dort auftreten. aufgrund der distanz muss der gig ohne probe gespielt werden, also wird alles ein bisschen spontaner sein… ein dickes dankeschön schon mal an bernd, dass er in senden einspringt. und einen riesigen gute-besserungsglückwunsch an unseren michel, dass sein bein bald wieder das alte ist… tom

08.06.2009

fürth ist uns allen noch in toller erinnerung vom stadtfest vObang & Thommyor zwei jahren, wo wir vor einem fantastischen publikum inmitten der mauern dieses schönen städtchens auftraten. umso mehr freuten wir uns im club „kofferfabrik“ spielen zu können und pilgerten an einem ungewohnten mittwoch zu dieser location. leider erwartete uns am eingang eine steile treppe, aber gemäß dem motto: „was uns nicht tötet, macht uns nur noch härter!“ karrten wir unser equipment (samt übergewichtiger hammond) in den ersten stock und breiteten uns nach aufbau und soundcheck im bislang größten backstageraum der black-purple-historie aus. mit etwas gebremster dezibelzahl begannen wir unsere show und merkten schon bald, was an diesem abend unser größter feind werden sollte: die ungemeine hitze, die unseren schweiß in strömen fließen ließ. das nette und singfreudige publikum ließ uns aber glitschige hände und tränende augen schnell vergessen. einen dank an alle anwesenden, die an diesem heißen frühsommertag einen saunabesuch mit musikalischer untermalung einem abend im kühlen biergarten vorzogeKapelle neuensalzn!
...schon drei tage später saßen wir wieder in unseren „nobellimousinen“, diesmal auf dem weg nach sachsen in das schöne örtchen neuensalz, wo wir in einer ehemaligen kapelle auftraten. „behind the iron curtain inside the holy halls“ – dieses nicht ganz ernst gemeinte motto erheiterte uns dann doch, als wir die „heiligen hallen“ erstmalig betraten, doch die überraschend gute akustik und das schöne ambiente machte diesen abend zu einem einmaligen „event“, wie unser obang stets zu sagen pflegt. rockmusik (ich meine keinen kirchen-rock!) in sakralen hallen? es klappt! wer hätte das gedacht! wir freuen uns schon auf den 4.7., wenn wir zum festival in netzschkau in diese schöne gegend zurückkehren. vielen dank an das tolle team von der
vogtland-kultur-gmbh, die diesen abend professionell organisierten! tom

28.04.2009

noch voller energie von unserem münchen-gig fuhren wir vor zehn tagen wieder nach amberg ins „rockdomizil“, in dem wir das letzte mal vor sechs jahren aufgetreten sind, damals noch unter der leitung von badewannenkönig herpes. nun läuft der club unter neuer charmanter führung von petja, die aus der einst etwas schmuddeligen rockdisco (sorry, herpes!) einen sauberen (o-ton petja: „halt, nicht die asche über dem boden abstreifen, es gibt aschenbecher!!!“) und gut durchorganisierten musikclub gemacht hat. nachdem wir beim ausladen in einen vorbeiziehenden junggesellinenabschied gerieten und uns tapfer im verkaufsgespräch um diverse damRockdomizil Amberg 2009enhygiene- und herrenverhütungsmittel schlugen, genossen wir nach aufbau und soundcheck die pizza nach art des hauses (nährgehalt: ca. 5000kcal!) und mussten aufgrund der mangelnden kapazität des ofens den eigentlich geplanten besuch eines irish-pubs auf kommendes jahr verschieben. die show verlief gut und machte spaß, wenn auch einige stark angetrunkene englischsprachige besucher (während der songs!!!) auf die bühne kamen, den boden in ein gleichzeitig rutschiges und klebriges etwas verwandelten und uns ihre meinung kundtun wollten (drunken visitor: „…heeeeeeyyyy yooouuu!!!“ – rülps - bierdampf verbreit - am ärmel zupf – „sstscheri schagameiafoan tschörniee?“ – sober guitarist: „sorry, sir, would you mind if i finish my guitarsolo first?“). unterstützt wurden wir an diesem abend von einem top-team von technikern, deren namen ich leider nicht mehr weiß, sonst hätte ich an dieser stelle werbung machen können.
wer glaubt, dass der touralltag einer regionalen tributeband voller ruhm und luxus ist, dessen vorstellungen muss ich an dieser stelle einmal revidieren: denn wer ohne roadies reist, schleppt selbst sein equipment, sitzt samt diesem eingeengt stundenlang in einem pkw und ist darin schutzlos den ausdünstungen seiner mitmusiker und der pinkelpausengroßzügigkeit des fahrers ausgesetzt. das durchschnittliche catering gewinnt sicherlich keinen preis in puncto gesunder ernährung und das hotelzimmer hat man sich auch immer mit einem kollegen zu teilen, der häufig aufgrund seines alkoholpegels den riech- („tic tac gefällig?“) und hörsinn (schnarch, rassel, pfeiff, hust, schnarch…) zweifach betäubt. dass es aber auch anders sein kann, durften wir vergangenen samstag im club
„zur traube“ in frammersbach bei lohr am main erleben. nach aufbau und soundcheck wurden wir dann zum essen in unser hotel geschickt, wobei die speise- und getränkeauswahl („wünschen sie zum seeteufel rot- oder weißwein?“) und die hotelzimmer (ein doppelzimmer pro musiker!) doch so manche zweifelnde frage seitens meiner kollegen an mich nach sich zogen („bist du sicher, dass nicht WIR dafür zahlen müssen?!?“). ein weiterer höhepunkt des abends war die nächtliche after-show-party, der sich obang und thommy entzogen, da sie unbedingt die dreistündige heimfahrt noch in dieser nacht bewältigen wollten. so fanden wir uns plötzlich in der wirtsstube wieder und jammten gemeinsam mit unserem tontechniker (wenn ich nur in puncto namen nicht so vergesslich wäre!) am akkordeon und dem wirt am rasselbaum (ich weiß nicht, ob dieses seltsame percussionsinstrument einen namen hat!) durch die unterschiedlichsten musikgenres (von polka bis van halen wurde nichts ausgelassen!) und hatten bis zum morgen eine wirklich fantastische zeit. nach einem dreistündigen nickerchen (im individuell genutzten doppelzimmer!) trafen wir uns wieder beim opulenten frühstück („darf’s noch etwas vom lachs sein, herr heß?“) und genossen selbiges ausgiebig, wenn auch der zweifel vom vorabend wiederholt nagte… („tom, bist du sicher, dass…“)
ein toller abend, den wir im nächsten jahr unbedingt wiederholen wollen, diesmal aber ohne nächtliche heimfahrer! vielen dank, heidi, für alles! tom

24.03.2009

bislang blieben wir ja verschont von equipmentschäden und wir sind auch bei jedem gig mit ersatzamps, -fellen, -fußmaschinen etc. ausgerüstet, doch unsere hammond lässt sich einfach nicht ersetzen. mag sie nun doch schon in ihrem fünften lebensjahrzehnt ihren akustischen dienst erweisen und sich bislang als zuverlässig gezeigt haben, so ließ sie sich am vergangenen samstag in pommelsbrunn einfach nicht stHammond A100arten. zum glück waren wir früh vor ort und standen nicht unter zeitdruck, so dass obang alle tricks und kniffs ausprobierte, es wurde sogar ernsthaft erwogen, eine andere hammond heranzuschaffen, um obangs instrument fremdzustarten (ha, ha… dieser witz kam übrigens in dieser angespannten situation gar nicht gut an!). am ende siegte dann doch das können des maestros über die tücken des instruments und zu unserer erleichterung erklang die hammond in alter manier. aber was war nun der grund für die instrumentelle dienstverweigerung? altersschwäche? die folge von jahrzehntelangem elekrosmog? extraterrestrische sabotage? ein von der gewerkschaft aller hammRockmuseeum Münchenondorgeln angeordneter warnstreik zur durchsetzung von wartungsarbeiten in halbjährlichen abständen? nix von alledem! die falsche steckdose war’s, an der die spannung deutlich niedriger war, als sie eigentlich hätte sein sollte. tja, wir lernen eben nie aus. und so konnten wir dem pommelsbrunner publikum dann doch unseren kompletten bandsound präsentieren und konnten unser notprogramm („spui ma si si top?!?“) schnell wieder verwerfen.
eine woche später sausten wir dann wieder samt equipment mit beinaher warp-geschwindigkeit (naja, fast, immerhin mit 7m pro Sekunde) in die höheren sphären des olympiaturms, wo wir im rahmen der konzertreihe des rockmuseums münchen wieder auftraten. dass diese veranstaltung ausverkauft war, wussten wir ja schon seit längerem, dass aber die nachfrage eigentlich ein zweites konzert erfordert hätte, hat uns dann doch überrascht. die anwesenden 120 besucher zeigten sich dann derart euphorisch, dass bereits ab unserer ersten nummer „highway star“ die stimmung absolut top war. und so begleitete uns dann das publikum durch die gesamten drei stunden und ließ den abend zu einer wirklich einmaligen sache werden. ohne übertreibung gehörte dieses konzert im hinblick auf stimmung und spaßfaktor zu den top-5-black-purple-gigs (von insgesamt ca. 140)! wir wollen uns an dieser stelle einfach noch einmal beim tollen münchener publikum bedanken! aber der dank geht natürlich auch an die veranstalter herbie und arno, die wohl ihre komplette freizeit in das rockmuseum stecken. hut ab vor diesem professionellen und ausdauernden engagement! wer sich jetzt frägt, ob wir wieder den turm erklimmen werden, da ja der gig für jede band eigentlich eine einmalige sache ist, um eine ansprechende abwechslung im programm zu garantieren, dem können wir antworten: yes, sir! denn arno hat uns an diesem abend die „dauerauftrittskarte“ verliehen. und so werden wir jetzt jedes jahr wieder an diese tolle location zurückkehren! ein dank an dieser stelle auch an die süddeutsche zeitung, die unser konzert noch am freitag mit bild und artikel anpries und uns den titel „beste deep-purple-coverband deutschlands“ verlieh. eine wirkliche ehre (schmacht…), allerdings stehen wir natürlich solchen pauschalen titulierungen etwas distanziert gegenüber, weil wir genau wissen, wie viele gute und professionelle purple-tributebands dieses land bespielen… aber gut klingen tut’s trotzdem, oder…?!? schönen frühlingseinstieg! tom

16.03.2009

wir wollten euch nur mitteilen, dass das konzert im münchener olympiaturm bereits jetzt ausverkauft ist. vielleicht klappt es ja noch mit karten an der abendkasse, jedoch haben die veranstalter strenge auflagen, was die maximale besucherzahl im turm angeht, sonst beginnt er sich vielleicht zu einer seite zu neigen… ;-)
wir freuen uns schon darauf!

17.02.2009

50 wird man nur einmal im leben - das dachte sich messias, biker der mc ghost angels und großer deep-purple-fan, und lud uns prompt ein bei seinem fest aufzutreten. das taten wir auch gerne und präsentierten neben unserem purple-set auch ein set von rockklassikern, die wir schon immer mal spielen wollten: hard to handle (black crowes), come together (na, von wem wohl?!?), rock’n’roll (Led Zeppelin), ain’t talkin’ bout love und you really got me (van halen), all right now (free), gimme some lovin’ (kennt ihr die thunder-version?) und zum krönenden abschluss “long live rock’n’roll” (rainbow), das uns so gefiel, dass wir überlegen es auch in unser reguläres purple-set aufzunehmen, auch wenn es deep purple nie (komplett) spielten. ein schöner abend mit reichlichem büffet und jeder menge zu trinken, was den drei autofahrern natürlich besonders wichtig war :-)…
leider hat die grippewelle auch vor uns nicht halt gemacht, so dass sich thommy mit grippalen beschwerden und einer halsentzündung durch den abend kämpfen musste. an dieser stelle bin ich wieder mal froh, gitarrist zu sein und nicht sänger geworden zu sein, denn als banjo-spieler kann man sich auch mit heiserkeit und gliederschmerzen durch den abend kämpfen, als sänger und frontman lastet jedoch eine größere verantwortung auf den eigenen schultern. hut ab an dieser stelle vor unserem thommy, der sich an diesem abend als tough und absolut professionell erwies!
momentan sind wir weiterhin bei den planungen für 2009 und 2010, wobei wir euch momentan schon einige schöne termine ankündigen können: so lud uns rockmuseumsoberindianer arno wieder in … äh besser gesagt auf den olympiaturm ein. der vorverkauf läuft sehr gut, wer sich sein ticket sichern will, sollte jetzt handeln, da die organisatoren aus sicherheitsgründen nur eine bestimmte besucherzahl zulassen. dann gibt es ein weiteres novum: black purple in der kapelle neuensalz! rockmusik in sakralen hallen? wir probieren es aus! außerdem stehen einige festivals auf dem tourplan: voller freude können wir verkünden, dass wir wieder mit barock in die eislaufhalle senden zurückkehren werden, außerdem spielen wir beim festival in netschkau, das sehr eindrucksvoll zu den füßen der göltzschtalbrücke liegt. weiterhin werden wir beim coverfestival in freilassing neben zwei hervorragenden ac/dc- und guns’n roses-coverbands unsere purple-show zum besten geben. die planungen für das diesjährige bürgerfest laufen noch, wir sind mit verschiedenen veranstaltern in kontakt, es ist aber noch nicht klar, welcher platz es dieses jahr werden wird...
ihr seht, es ist einiges geplant! wir freuen uns schon und lassen die röhren schon mal vorglühen…! tom

13.01.2009

auch wenn wir schon mitte januar angekommen sind, wollen wir euch doch noch ein gutes und erfolgreiches jahr 2009 wünschen! auch wir haben einiges vor, wie ihr an unserem tourplan erkennen könnt, und es sind noch weitere termine in planung, über die wir euch sofort unterrichten, wenn diese fix sind.
doch ein blick zurück, denn schon am vergangenen wochenende eröffneten wir die spielsaison und fuhren dorthin, wo es im winter am schönsten ist, nämlich in die berge. naja, wir kamen zumindest bis dorthin, wo diese beginnen, nämlich nach habach in der nähe von murnau. den „trödler“ reiner kannten wir bereits aus dem vergangenen jahr und hatten uns schon damals in seinem club wohlgefühlt. auch dieses mal wurden wir nicht enttäuscht, weder vom publikum noch von reiners gastfreundschaft, der uns bis in die morgenstunden in jeglicher hinsicht verköstigte. um unser nachtquartier zu erreichen, mussten wir allerdings einen „kurzen fußmarsch“ in kauf nehmen, der allerdings laut reiners auskunft nur 10 minuten betragen würde. hmm, vielleicht war meine uhr kaputt, mein gepäck zu schwer oder der schnee einfach zu tief, jedoch zog sich die wanderung um einiges länger hin, und das bei temperaturen um die -15° C! aber die idyllische vom mond erhellte winternacht (klingt schön, gell!) überwog die körperlichen strapazen, so dass wir dann auch irgendwann in unserem quartier, einem renovierten bauernhaus, ankamen und uns am holzofen der küche aufwärmen konnten, während reiner zu einer runde „löschzwerge“ einlud. zur sechsten stunde kletterten thommy und ich schließlich in das dachgeschoss, das irrsinnig gemütlich ausgebaut war und auch fünf gemütliche schlafecken bot, wobei jedoch die temperatur wohl eher eskimos behagen bereitete als uns. zum glück erinnerte ich mich an die klugen worte meiner mutter: „es gibt kein falsches wetter, nur falsche kleidung!“ also, anziehen, was da ist, und so sanken wir dann in einen erholsamen schlummer, der jedoch nur vier stunden währte, da „mr. fitness“ thommy auch sonntags arbeitet und deshalb einen frühzeitigen aufbruch erwirkte. in der küche erwartete uns dann ein bombastisches frühstück, bei dem selbst eier aus der eigenen züchtung und eine schüssel meeresfrüchtesalat nicht fehlten. danke, liebe freundin vom reiner (leider weiß ich deinen vornamen nicht mehr!), das wäre echt nicht nötig gewesen!
ein schönes wochenende im winterlichen voralpenland! merci, reiner, bis zum nächsten januar! tom

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Black Purple Hompage